Esther Hautzig - Die endlose Steppe
Esther wird mit ihrer Familie aus ihrem polnischen Heimatort Wilna in die sibirische Steppe verschleppt, da sie als Kaufmannsfamilie als Staatsfeinde der russischen Kommunisten gelten. Nach quälenden Wochen im Zug kommen sie in der sibirischen Steppe an und werden in ein Arbeitslager gesteckt. Doch auch nachdem sie dort rausgekommen sind, ist das Leben in der Steppe nicht einfach.
Manchmal ist dieses Buch sehr einfach geschrieben und lässt auch durchaus mal große Lücken aber es ist ja auch aus der Sicht eines Kindes geschrieben, eines Kindes das sich im Gegensatz zu ihrer Familie nach und nach mit ihrem neuen Leben anfreundet, sich in der Schule einlebt und neue Gefährten findet.
Es lohnt sich auf jeden Fall, hier mal einen Blick in das Buch zu werfen, gerade weil die Ereignisse um den 2. Weltkrieg mal aus einer etwas anderen Perspektive geschildert werden, wenn auch von einer Familie die eigentlich noch Glück im Unglück hatte.
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